Freundschaft


Gute Freundschaften zählen zu unseren wertvollsten Ressourcen und wirksamsten Schutzmaßnahmen gegen die Wechselfälle des Lebens.  Gerade in Zeiten nachlassender familiärer Netzwerke wächst die Bedeutung von Freundschaften.  Freundschaften geben uns  Nähe und Zugehörigkeit, Geborgenheit und Sicherheit. Sie fangen uns auf, wenn wir straucheln und sind da, wenn wir das Leben feiern.


Was aber, wenn wir zu spät erkennen, dass sich bestehende wichtige Kontakte aufgelöst haben und es uns schwer fällt neue Bekannte zu finden, aus denen vielleicht Freunde werden könnten? Was, wenn wir feststellen, dass die Schnelllebigkeit des Lebens es schwer macht, Kontakte aufrecht zu erhalten und gemeinsam Zeit zu verbringen? Was, wenn wir zu spät feststellen, dass wir alleine sind?


Stellen Sie sicher, dass Sie ein Leben lang alle 

wichtigen Kontakte haben, die Sie brauchen! 

Ich zeige Ihnen, wie das geht.

    • Sie sind Teil eines Netzwerkes, in dem Freundschaft mit freiwilliger Verbindlichkeit kombinieren wird.
    • Sie sind zufrieden, weil Sie eine nachhaltige "soziale Altersvorsorge" geplant und umgesetzt haben.
    • Sie lehnen sich entspannt zurück und genießen Freude und Lebensqualität in Ihrem Leben. 

Adelheid Reik ist Expertin für Frauen in der zweiten Lebenshälfte.
Sie unterstützt Menschen dabei, mutig nach vorne zu blicken um alle nötigen Weichen so zu stellen, dass wir auch künftig das Leben in vollen Zügen genießen und alle schönen Dinge erleben können.  Verlässliche Beziehungen zu anderen wunderbaren Menschen bilden die Basis für ein Leben und Fülle und Freude.

Warum??

Warum sollte ich mich mit meiner Einsamkeit beschäftigen? Als erwachsener Mensch muss man in der Lage sein, dies aushalten zu können, oder etwa nicht?

Auch mal allein sein und sich einsam zu fühlen, gehört zu unserem Leben. Vielfach brauchen wir das auch und genießen es sogar. Wenn das Gefühl der Einsamkeit aber chronisch wird, dann hat dies großen Einfluss auf unsere seelische und körperliche Gesundheit. Ebenso wie Hunger und Durst Warnsignale unseres Körpers sind, ist Einsamkeit ein Warnsignal unserer Seele: "Vorsicht, Du bist aus dem Schutzkreis vertrauter Menschen herausgefallen. Mache Dich auf uns suche die Nähe von Menschen, die Dir wohl gesonnen sind." Wenn wir dies über einen längeren Zeitraum ignorieren, dann kann Einsamkeit chronisch werden und zu depressiven Verstimmungen, Angststörungen und einer Verkürzung der Lebenszeit führen. 

Warum sollte ich mir darüber Gedanken machen, wie ich Freunde und Freundinnen finde? Passiert das nicht zufällig?

Manchmal stellen wir fest, dass wir Freunde haben. Da das Entstehen von Freundschaften ein langwieriger Prozess ist, erkennen wir selten, wie es dazu kam. Oft entsteht dadurch der Gedanke, dass es sich zufällig "irgendwie" so ergeben hätte.

Doch das Wachsen von Freundschaften folgt gewissen Regeln und Routinen. Doch solange wir diese nicht kennen, scheint es, als hätte sich die Freundschaft "zufällig" ergeben.

Und ja, manchmal lernen wir Menschen kennen und fühlen uns spontan wohl und vielleicht sogar verbunden mit dieser Person. Meist aber ist es wichtig, sich über einen gewissen Zeitraum immer wieder zu begegnen, mit einander zu spreche und gemeinsam Dinge zu erleben. Wir können also durchaus aktiv werden und Situationen herbeiführen, die hilfreich sind, um mit Menschen vertraut zu werden.

Warum sollte ich jetzt über die Zukunft nachdenken? Mit meinem Leben jetzt habe ich genug zu tun.

Unsere Wünsche, Befürchtungen und Hoffnungen haben Einfluss auf unser Leben, welches sich vor uns entfaltet. Das trifft zu für die nächsten Minuten und ebenso für die kommenden Jahre.  Darüber nachzudenken, was wir in diesem Leben erleben möchte, wo und wie wir gerne leben wollen und auch, wie unser ideales Älter-werden aussehen soll, hat erheblichen Einfluss auf unser Denken und unsere Entscheidungen. Und ein Fernziel wiederum lässt sich leichter erreichen, wenn wir einzelne kleine Schritte planen, die vielleicht direkt die nächsten Minuten und Stunden im meinem Leben jetzt umsetzbar sind.

Viele Menschen schrecken vor dem Gedanken an die Lebensphase des Älter- und Altseins zurück. Doch diese ist längst zu einem sehr aktiven und interessanten Lebensabschnitt geworden. Und um diese Phase wirklich voll auskosten und auch genießen zu können, ist ein gewisses Maß an finanzieller und sozialer Vorsorge sehr sinnvoll.

Warum sollte ich eine strategische Altersvorsorge haben? Und was ist das überhaupt?

Ein strategischer Freundschaftsaufbau funktioniert ähnlich wie strategischer Vermögensaufbau für die finanzielle Absicherung im Alter.  Anhand eines geeigneten Fragebogens "ermittelst"  Du zunächst Dein ideales soziales Netzwerk für kommende Zeiten. Anschließend entwickeln wir gemeinsam die für Dich passenden Strategien, um dieses Ziel sicher zu erreichen. Du wartest nicht mehr auf den Zufall, sondern nimmst Dein Schicksal selber in die Hand und wirst aktiv. Wir stehen Dir dabei zur Seite und unterstützen Dich bei der Erreichung Deiner Ziele.  Das beste Alter um damit zu beginnen ist 40 +.

Setze Dich heute noch mit uns in Verbindung und lasse Dich beraten. Wir zeigen Dir einen Weg, den Du immer wieder anwenden kannst, solange bis Du Du genau das Umfeld geschaffen hast, in welchem Du glücklich bist.

Warum werden gerade in der zweiten Lebenshälfte so viele Menschen einsam?

In der zweiten Lebenshälfte erleben die meisten Menschen viele soziale Verluste:
- Paare trennen sich nach oft 20 oder mehr Ehejahren. Nach der Trennung vom Partner verlieren gerade Frauen sehr oft auch den gesamten gemeinsamen Freundeskreis.
- Die Kinder werden erwachsen und gehen aus dem Haus. Auch die Freunde und Bekannten der Kinder kommen nun nicht mehr.
- Die eigenen Eltern werden älter und oft auch gebrechlicher. Sie ziehen vielleicht in ein Altersheim oder in eine kleinere Wohnung. Jetzt können sie nicht mehr unterstützen, sondern brauchen ihrerseits Hilfe.

- Meist werden dadurch auch die Familientreffen eingestellt, Familienmitglieder treffen sich kaum noch, die sozialen Bande werden schwächer.

- Manchen Frauen bietet sich jetzt noch mal ein Karrieresprung. Oft verbunden mit dem Umzug in eine andere Stadt. Vertraute Kollegen und liebgewonnene Yogastudiofreundinnen etc. müssen nun wieder völlig neu gesucht und gefunden werden.

IN ALLER REGEL IST UNS DIESE GROßE MENGE AN WICHTIGEN KONTAKTEN, DIE WIR VERLIEREN, NICHT ALS AKUTES PROBLEM BEWUSST. 
Wir realisieren die Dramatik erst, wenn wir zu unserm 60. Geburtstag einladen möchte, und es ist niemand mehr da.

Warum hören wir immer wieder, dass Einsamkeit in unserer Gesellschaft ein großes Problem ist. Und warum erfahren wir kaum etwas darüber, was man dagegen tun kann?

Wir hören immer wieder davon, weil Einsamkeit tatsächlich ist ein großes Problem ist. Einsam zu sein, mindert nicht nur die Lebensfreude des einzelnen. Zahlreiche Studien belegen, dass sie die Anfälligkeit für körperliche und seelische Erkrankungen um ein Vielfaches erhöht. Und sie verursacht hohe Behandlungs-und Betreuungskosten von Menschen, für die niemand da ist, der sie unterstützt.

Zum Beispiel leben aktuell in 54% aller München Haushalte nur noch eine Person. Das Risiko dieser Personen früher oder später auch zu vereinsamen ist hoch. 

Ich bin davon überzeugt, dass der einzige Weg, dieses Problem zu lösen darin besteht, neue Netzwerkstrukturen zu schaffen. Netzwerke, die weniger Verbindlichkeit haben als wir es von Familien erwarten und mehr, als wir es von Freunden erhoffen.

Wir Babyboomer sollten versuchen, so lange wie möglich uns selber zu organisieren. Die nächste Generation hat mehr als genug zu tun mit der Bekämpfung des Klimawandels, und vielen anderen Themen, die für sie uns ihre Nachkommen wichtig sein werden. 

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